Selbstorganisation der Materie - Dialektische Entwicklungstheorie von Mikro- und Makrokosmos

Woher kommen die vielfältigen Materieformen im Kosmos? Welche Gesetzmäßigkeiten treiben ihre Entwicklung? Die idealistische Richtung in der modernen Physik beantwortet diese Fragen mit der modernen Schöpfungsgeschichte eines Urknalls. Sie ersetzt dabei die Entwicklung der Materie durch eine Weltformel, die über der Materie stehen soll und deren Naturkonstanten durch wen auch immer „feinabgestimmt“ wurden. Diesen Theorien sind im krassen Widerspruch zur Beobachtung und Ausdruck einer tiefen Krise der Physik.

 

In kritischer Auseinandersetzung mit solchen idealistischen Deutungen entwickelt das vorliegende Buch die dialektisch-materialistische Theorie der selbstorganisierten Entwicklung der Materie. Es behandelt dabei Selbstorganisationsprozesse von den Quantenfeldern und subatomaren Bausteinen, über Materieformen unserer Alltagswelt bis hin zu den gigantischen Strukturen der Galaxiensuperhaufen und Strukturen des Makrokosmos. Dabei wird herausgeschält: Naturgesetze stehen nicht über der Materie, sondern spiegeln näherungsweise ihre unterschiedlichen gesetzmäßigen Bewegungsformen und Umwandlungsprozesse im menschlichen Bewusstsein wider. Die moderne Physik muss sich frei machen von den weltanschaulichen Einflüssen des Idealismus und Positivismus, um mit einer Entwicklungstheorie aller Materieformen im Kosmos einen Ausweg aus der Krise zu finden.

 

Christian Jooß auf der leipziger Buchmesse 2017Der Autor will keine fertigen Antworten vorlegen, sondern zur Diskussion und weiterführenden Arbeiten anregen.

 

Flyer, Selbstorganisation der Materie


Prof. Dr. Hans J. Fahr, Bonn:

 

“Zumindest auf dem deutschsprachigen Buchmarkt ist ein Buch mit diesem reichhaltigen Angebot an neuesten Erkenntnissen einmalig. Wenn hierbei auch viele Dinge in der Fachsprache der Theoretischen Physik gesagt werden, so entsteht doch für jeden Leser ein wertvolles Bild des neuen physikalischen Wissens um die Materie und ihre Fähigkeiten. Das Buch kann in jedem Falle allen, die wissen wollen wie es um die Welt steht, sehr empfohlen werden.”

 

Rezension von Prof. Dr. Hans J. Fahr, Bonn


Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Josef Lutz, Chemnitz:

 

“Das Buch von Christian Jooß dringt nun in die gegenwärtigen Erkenntnisse der Physik jenseits der Atomkerne und Quarks ein und stellt sie verständlich dar. Es erfordert einen Leser, der bereit ist, sich einzuarbeiten. Die sich ergebenden Erkenntnisse sind weitgehend. Wenn man die allgemeine Relativitätstheorie von Einstein nicht als Dogma, sondern innerhalb der Grenzen ihrer Anwendbarkeit diskutiert, ergibt sich eine Erklärung der Rotverschiebung entfernter Galaxien ohne Expansion des Universums. (…)

Ein starkes Buch, das an die Grenzen der heutigen physikalischen Erkenntnisse geht und hoch aktuell ist.  Ein mutiges Buch, das Lehrsätze hinterfragt, ihre Grenzen aufzeigt, und bestehende Denkgebäude sprengt. Ein revolutionäres Buch.”

 

Rezension von Prof. Dr.-Ing. Prof. h. c. Josef Lutz, Chemnitz


Dr. Manfred Pohl, Potsdam:

 

“Die Darlegungen im Buch „Selbstorganisation der Materie – Dialektische Entwicklungstheorie von Mikro- und Makrokosmos“ von Christian Jooß unterscheiden sich in sehr grundsätzlicher Art und Weise von den Auffassungen der heutigen Physik, die in fast allen Bereichen von positivistischem, religiösem, ja zum Teil sogar mystischem Gedankengut durchsetzt ist. Der Autor besticht mit einer consequent materialistischen Denkweise und ist dadurch in der Lage, die Krise der heutigen Physik, in die sie zunehmend seit Beginn des 20. Jahrhunderts geraten ist, zu erkennen und zu bewerten. Bereits im Titel des Buches kommt zum Ausdruck, daß die Bewegung der Materie durch die ihr innewohnenden Kräfte gesteuert wird und nicht durch Kräfte, die sich außerhalb der Materie befinden und durch fremde, nichtmaterielle Ursachen bedingt sind. (…)

Zusammenfassend sei festgestellt, dass das vorliegende Buch ein Werk verkörpert, das als Standard für die wissenschaftliche Bildung an Universitäten gelten sollte.”

 

Rezension von Dr. Manfred Pohl, Potsdam


Prof. Herbert Hörz, Berlin, ehemaliger Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften der DDR, langjährig Präsident der Leibniz-Sozietät:

 

“Das Buch des forschenden und lehrenden Physikers Jooß belegt die Dialektik der Natur im Mikro- und Makrokosmos. Begründet weist er die verschiedenen Formen des physikalischen Idealismus zurück. 

Studierende, Forschende, Lehrende der Physik und Interessenten an ihren Erkenntnissen erhalten viele Anregungen zum Nachdenken über wesentliche Zusammenhänge zwischen Mikro- und Makrokosmos, über die Entwicklung von Strukturen in Systemen auf unterschiedlichen Niveaus und ihre Wechselwirkung. Das Buch hebt sich so erfreulich von zwei Tendenzen gegenwärtiger Wissenschaftsentwicklung ab, die problematisch für eine dialektisch- materialistische Welterklärung sind, weil sie den Blick auf wesentliche Zusammenhänge versperren. Einerseits ist eine Flucht in die Spezialisierung festzustellen, die antidialektisches Denken fördert. Andererseits werden phänomenologisch Spezialerkenntnisse eklektisch zusammengefügt und die Frage nach den tieferen Ursachen des Geschehens nicht beantwortet. Damit werden weltanschauliche Kurzschlüsse gefördert, die zu idealistischen, reduktionistischen, positivistischen Welterklärungen führen: Man kann also nur wünschen, dass viele Leserinnen und Leser diese Streitschrift gegen den Idealismus und für eine dialektisch-materialistische Erklärung des physikalischen Geschehens als Anregung zum Weiterdenken über aktuelle Probleme nehmen."

 

Rezension von Prof. Herbert Hörz, Berlin

 

 

 

Christian Jooß auf der Leipziger Buchmesse 2017

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Verweise

Jooß, Christian

Jahrgang 1967, ist Hochschullehrer für Physik und arbeitet in den Bereichen Festkörper-, Material- und Quantenphysik. Er hat sich neben seinen Hauptarbeitsgebieten jahrelang mit verschiedenen Bereichen der Physik und dabei auch mit Albert Einstein befasst. Ehrenamtlich ist er in der Arbeiter- und Jugendbildung aktiv, sowie in verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen. mehr

Details

Buchausgabe

356 Seiten

Preis: 25.00 €

ISBN: 978-3-88021-435-4


E-Book

Preis: 19,99 €

ISBN: 978-3-88021-436-1


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