Menschen an unserer Seite

Sozialismus, klar eine gute Idee, aber ... Oft stehen dem Sozialismus noch große Zweifel entgegen. Stasi, Misswirtschaft, bürokratische Unterdrückung durch die SED, das verbinden viel zu viele Menschen mit Sozialismus.

Eduard Claudius zeigt in seinem Roman "Menschen an unserer Seite" die umwälzenden Möglichkeiten des sozialistischen Aufbaus durch die Initiative und Schöpferkraft der Arbeiter. Und dass der sozialistische Aufbau nicht kampflos vor sich geht. Dabei werden wichtige Tendenzen deutlich, wie später in der DDR der Kapitalismus wieder restauriert werden konnte. Allerdings sah der Autor die Sabotage von außen als Hauptgefahr für den sozialistischen Aufbaus und erkannte nicht die Gefahr, die von einer kleinbürgerlichen Denkweise gerade der führenden Funktionäre ausgeht.

Ein Betrieb in der DDR – wenige Monate nach der Staatsgründung. Die Arbeiterklasse hat die Macht, aber die Arbeiter müssen sie in der Produktion und dem gesamten gesellschaftlichen Leben erst gegen die alten Mächte und Gewohnheiten durchsetzen. So wie der Arbeiter Hans Aehre, dem es nicht in den Kopf will, dass ein wichtiger Ringofen in einem sozialistischen Betrieb stillgelegt werden und 400 Kollegen entlassen werden sollen. Er macht einen Vorschlag, den es noch nie gab ...

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Claudius, Eduard

Eduard Claudius wurde 1911 in Gelsenkirchen-Buer geboren. Er lernte Maurer, wurde mit 16 Jahren aktives Gewerkschaftsmitglied und trat 1932 in die KPD ein. Über Korrespondenzen und Reportagen entwickelte er sich zum Arbeiterschriftsteller. mehr

Details

343 Seiten

Preis: 10,50 €

ISBN: 978-3-88021-130-8

 


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